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30.01.2010
Neues aus dem SVH-Tierleben: Das Ehrenamt
In unserer Serie über selten gewordene Tierarten in den heimischen Vereinswäldern wollen wir uns diesesmal mit der selten gewordenen Spezies des „Ehrenamtes“ beschäftigen. Diese äußerst nützliche Gattung kennt man auch unter dem lateinischen Namen „Schaffus Umsonstus“. Sie sind die Ureinwohner im Vereinsdschungel und man findet sie in allen Ebenen des Vereinslebens. Das sprachlich richtig benannte „Ehrenamt“ wird heute gerne umgangssprachlich als „Lastamt“ oder als „Horroramt“ bezeichnet. Manche Zeitgenossen etikettieren es auch als „Zeitvernichtungsamt“ oder als ein „Hurra, wir haben einen Deppen-gefunden-Amt“.
Die Spezies des „Ehrenamtes“ zeichnet sich aus durch ein äußerst dickes Fell mit denen er alle Angriffe abwehrt und das er dringend braucht. Sein Fressverhalten ist sehr genügsam. Meist begnügt er sich mit einem lauen Händedruck, ein paar netten Worten und gelegentlich gönnt er sich den Leckerbissen eines Silvesterempfanges oder einer Spendenquittung. Im Vereinswald hat unsere heutige Tierart trotz seines aufgeblähten Namens meist gar nichts zu sagen. Deshalb sind seine Laute meist nur leise, motivierend und einschmeichelnd, allseits darauf bedacht, jedem Recht zu geben und keinen vor sein Hirschgeweih zu stoßen. Kommt er dann aus der Vereinswildbahn in seinen heimischen Bau zurück, muss er dort seinen Frust ablegen, meist zum Ärgernis des Muttertiers und der kleinen Welpen. Die natürlichen Feinde des „Ehrenamtes“ im Vereinswald sind die weit bekannte Wildsau „Egoismus“ und das Faultier „Gleichgültigkeit“. Diese Beiden machen es der wertvollen Spezies immer schwerer neue und motivierte Nachkommen und Nachfolger zu finden.
Die Spezies des „Ehrenamtes“ zeichnet sich aus durch ein äußerst dickes Fell mit denen er alle Angriffe abwehrt und das er dringend braucht. Sein Fressverhalten ist sehr genügsam. Meist begnügt er sich mit einem lauen Händedruck, ein paar netten Worten und gelegentlich gönnt er sich den Leckerbissen eines Silvesterempfanges oder einer Spendenquittung. Im Vereinswald hat unsere heutige Tierart trotz seines aufgeblähten Namens meist gar nichts zu sagen. Deshalb sind seine Laute meist nur leise, motivierend und einschmeichelnd, allseits darauf bedacht, jedem Recht zu geben und keinen vor sein Hirschgeweih zu stoßen. Kommt er dann aus der Vereinswildbahn in seinen heimischen Bau zurück, muss er dort seinen Frust ablegen, meist zum Ärgernis des Muttertiers und der kleinen Welpen. Die natürlichen Feinde des „Ehrenamtes“ im Vereinswald sind die weit bekannte Wildsau „Egoismus“ und das Faultier „Gleichgültigkeit“. Diese Beiden machen es der wertvollen Spezies immer schwerer neue und motivierte Nachkommen und Nachfolger zu finden.
Werner Utz
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20.07.2010
Roswitha Völlinger
Wer ist Roswitha? Um dies genauer zu erfahren, musste diese junge Frau aufgesucht und befragt werden.
Sie ist Jahrgang 1968, verheiratet und hat einen Sohn.
Seit ca. 10 Jahren ist sie Mitglied beim SVH und seitdem in der Gymnastikabteilung fest integriert. Bemerkenswert ist ihr Hobby, bei dem sie sich mit ihrem Mann dem Bogenschießen verschrieben hat. Dort nehmen sie an sogenannten Jagdturnieren teil.
Ihren sportlichen Grundstock legte Roswitha jedoch schon in jungen Jahren in Rohrdorf, wo sie ihr Talent zum Tischtennisspielen entdeckte. Leistungsbezogen spielte sie dann in Isny und Beuren in den Damenmannschaften.
So weit, so gut. Als dann innerhalb der Tisch-tennisabteilung beim SVH lange Zeit ein/e kompetente/r Jugendleiter/in gesucht wurde, war es für Roswitha beinahe selbstverständlich, dieses Amt reibungslos zu übernehmen. Seit über 5 Jahren betreut sie nun regelmäßig ca.
10 – 15 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren. Jeden Donnerstag trainiert sie die Kinder, um ihnen Spaß am Tischtennisspiel und eine sportliche Perspektive zu geben.
Roswitha Völlinger – ein wenig foto- und pressescheu – arbeitet stillschweigend im Hintergrund unseres Vereins und darf somit als äußerst wertvolles Mitglied angesehen werden.
Sie ist Jahrgang 1968, verheiratet und hat einen Sohn.
Seit ca. 10 Jahren ist sie Mitglied beim SVH und seitdem in der Gymnastikabteilung fest integriert. Bemerkenswert ist ihr Hobby, bei dem sie sich mit ihrem Mann dem Bogenschießen verschrieben hat. Dort nehmen sie an sogenannten Jagdturnieren teil.
Ihren sportlichen Grundstock legte Roswitha jedoch schon in jungen Jahren in Rohrdorf, wo sie ihr Talent zum Tischtennisspielen entdeckte. Leistungsbezogen spielte sie dann in Isny und Beuren in den Damenmannschaften.
So weit, so gut. Als dann innerhalb der Tisch-tennisabteilung beim SVH lange Zeit ein/e kompetente/r Jugendleiter/in gesucht wurde, war es für Roswitha beinahe selbstverständlich, dieses Amt reibungslos zu übernehmen. Seit über 5 Jahren betreut sie nun regelmäßig ca.
10 – 15 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren. Jeden Donnerstag trainiert sie die Kinder, um ihnen Spaß am Tischtennisspiel und eine sportliche Perspektive zu geben.
Roswitha Völlinger – ein wenig foto- und pressescheu – arbeitet stillschweigend im Hintergrund unseres Vereins und darf somit als äußerst wertvolles Mitglied angesehen werden.
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31.03.2010
Joachim Falter
Das Interview mit Joachim Falter
Das Ehrenamt in Herlazhofen ist eng mit dem Namen Joachim Falter verbunden. Seit 26 Jahren ist er in irgendwelcher Form für den SVH tätig. Eines seiner größten Projekte für den Gesamtverein war sicherlich der Hallenbau, an dem er maßgeblich beteiligt war. Er ist aber nicht nur als Funktionär im Gesamtverein und der Tennisabteilung tätig, sondern war über Jahrzehnte auch als Jugendtrainer in der Tennisabteilung aktiv. „Ich möchte aufhören, wenn es gut läuft und dieses Gefühl habe ich zur Zeit in der Tennisabteilung.” Mit diesen Worten verabschiedete er sich von seinen Ämtern als Kassier und stellv. Abteilungsleiter Tennis. Traurige Mienen gab es natürlich, aber auch großes Verständnis, denn wenn einer ein wenig kürzer treten darf, dann sicherlich Tschak. Als Kassier wird Willi Schwarz und als stellv. Abteilungsleiter Thorsten Braun nachfolgen. Seine Ämter im Gesamtverein behält er natürlich noch inne.
Wir haben mit ihm einmal die letzten fast drei Jahrzehnte ein bisschen Revue passieren lassen.
topfit: Du bist, glaube ich, einer der amtsältesten Ehrenamtlichen beim SV Herlazhofen. Wann bist du denn dem SVH beigetreten und seit wann hast du ein Ehrenamt inne?
Joachim: Mitglied bin ich seit 1984 und habe sofort die Pressearbeit in der Tennisabteilung übernommen. Ab 1985 wurde ich dann als Sportwart in den Ausschuss gewählt.
topfit: Wie kam es dazu, dass du als Leutkircher (Fußball, Volleyball) damals der Herlazhofer Tennisabteilung beigetreten bist?
Joachim: Das habe ich wohl meiner Frau Ingrid zu verdanken, die seit Gründung der Tennisabteilung als Kassiererin tätig war.
topfit: Welche Ämter hast du bereits belegt und von wann bis wann?
Joachim: Begonnen habe ich als Sportwart der Tennisabteilung 1985 bis 1991. Danach hab ich 1991 die Kasse der Tennisabteilung von Ingrid übernommen und sie bis März 2010 geführt. Als Tennis-Jugendtrainer bin ich 1987 eingestiegen und habe dies mit einer einjährigen Unterbrechung bis heute ausgeübt (ab Mai wird dies nun Paul Groseker übernehmen). Im Hauptverein bin ich seit 1997 als Geschäftsführer und Kassier aktiv.
topfit: Es wird ja immer schwieriger, Ehrenamtliche für Sportvereine zu finden. Neben zusätzlicher Arbeit kann es aber auch einen Nutzen für den Einzelnen haben. Hat dir das Ehrenamt in den ganzen Jahren etwas gebracht und zurückgegeben? Konntest du auch im privaten und geschäftlichen Bereich davon profitieren?
Joachim: Wenn man auf 25 Jahre Ehrenamt zurückblicken kann, hat es sicher mit zur persönlichen Entwicklung beigetragen, außerdem hat es auch eine Menge Spaß gemacht, sonst kann man es nicht so lange machen. Besondere Freude hat mir das Tennistraining mit der Jugend gemacht, die stetigen Fortschritte zu sehen, aber auch die Jugendlichen an den Verein heranzuführen und zu sehen, dass sie später ebenfalls Verantwortung für den SVH als Funktionär oder Trainer übernehmen.
topfit: Die Jugendarbeit im Tennis ist stark mit deiner Person verbunden. Wann hast du zum ersten Mal das Jugendtraining geleitet?
Joachim: 1987 habe ich die Tennisjugend von Frank Berlinghoff und Didi Widmann übernommen!
topfit: Welche Erinnerungen hast du noch an die ersten Jahre als junger Trainer?
Joachim: Zu Beginn leitete ich das Training noch alleine und mit dem Tennisboom durch Boris Becker und Steffi Graf hatte ich teilweise bis zu 40 Kinder im Training.
topfit: Vor ein paar Jahren bist du für einige Zeit aus dem Jugendtrainergeschäft ausgestiegen. Damit fiel auch die Zahl der Jugendlichen stark ab. Nach deinem erneuten Einstieg als Trainer ging es wieder steil bergauf. Wie siehst du die Entwicklung in der Jugendarbeit seit dem und wo steht sie heute?
Joachim: Dass es wieder steil bergauf ging, ist vor allem dem tollen Engagement von Claudia Schneider zu verdanken, die bei den Kindern wieder einen regelrechten Boom entfachte. Dann folgten noch Denise Fesenmayr und Gregor Falter, die weitere Trainingsgruppen übernahmen. Und mit Paul Groseker, der ab Mai 2010 meine Gruppe übernimmt, verfügt die Tennisabteilung über einen einzigartigen Trainerstab!
Schön ist auch die Entwicklung, wenn ehemalige Jugendspieler später Verantwortung in der Abteilung übernehmen. Siehe aktuell Marion Sigg, Kerstin Völk, Thommy Weber, Gregor Falter.
topfit: Auf was muss deiner Meinung nach geachtet werden, damit die Jugend des SVH auch weiterhin so stark vertreten ist?
Joachim: Die beste Voraussetzung ist das bereits erwähnte tolle Trainerteam. Wichtig erscheint mir auch den Jugendlichen den Spaß am Tennissport zu vermitteln und nicht die sportliche Leistung in den Vordergrund zu stellen. Jährliche Ausflüge, Zeltlager, etc. waren immer Highlights unserer Jugendarbeit und sollten unbedingt beibehalten werden. Auch auf die Eingliederung der Jugendlichen in den Erwachsenenbereich ist zu achten, z. B. Einbindung bei der Frühjahrsplatzbestellung, Teilnahme im Spielbetrieb bei den Verbandsspielen etc.
topfit: Neben dem großen Zeitaufwand für die ehrenamtliche Tätigkeit und die als Trainer ist bei dir selbst das Tennisspielen nicht zu kurz gekommen. Mit dir gab es einige Aufstiege mit den Herren und nicht zuletzt der Aufstieg mit den Herren 40 in die Verbandsliga. Welche Erfolge oder Erinnerungen hast du noch an die Verbandsrundenspiele deiner Karriere?
Joachim: In 20 Jahren als Spieler der 1.Mannschaft (von 1984 - 2004) gab es in der Tat einige Meisterschaften zu feiern. Herausragend für mich war der Aufstieg der Herren 40 2005 in die Verbandsklasse, der sogar 2 Jahre später mit dem Aufstieg in die Verbandsliga getoppt wurde. Mit zu den Highlights gehörten auch die vielen Feste in der Tennishütte, bei denen der ein oder andere Sieg noch lange diskutiert wurde oder sogar noch Ballwechsel im Dunkeln nachgespielt wurden bis hin zur Hymne „Rot-Weide-Trikots”!
topfit: Du warst nicht nur mit der Mannschaft erfolgreich, sondern auch als Einzelsportler. Welche Titel hast du gewonnen und wie oft?
Joachim: Für den ersten Einzeltitel musste ich bis zum 30. Lebensjahr warten, vorher ließ mich Reini Groseker nicht ran. Danach reichte es zu insgesamt 5 Clubmeistertiteln.
Deutlich größer war die Anzahl der Titel im Doppel, meist mit Ede Schwägele und einmal mit Stefan David. Auch einige Mixed-Titel waren dabei mit vielen unterschiedlichen Partnerinnen: Claudia Geissler, Margit Schwägele, Christine Schwägele, Claudia Schneider. (Ich hoffe niemand vergessen zu haben.)
topfit: Welche Ziele hast du dir für die Zukunft im Tennis und für das Ehrenamt beim SVH gesteckt?
Joachim: Mal sehen, vielleicht gibt es im Tennis dieses Jahr ein Comeback in der 1. Herrenmannschaft und ich spiele mit Gregor ein Doppel!?
Für den Gesamtverein hoffe ich auf die stetige Weiterentwicklung zu einem modernen Verein auf solider finanzieller Basis. Die personellen Voraussetzungen unserer gesamten Vorstandschaft sind dazu nahezu optimal. Eine tolle Mischung aus älteren erfahrenen Funktionären gepaart mit jungen Mitgliedern, die für neue Ideen und Schwung sorgen, sind die ideale Basis für den SVH.
Das Ehrenamt in Herlazhofen ist eng mit dem Namen Joachim Falter verbunden. Seit 26 Jahren ist er in irgendwelcher Form für den SVH tätig. Eines seiner größten Projekte für den Gesamtverein war sicherlich der Hallenbau, an dem er maßgeblich beteiligt war. Er ist aber nicht nur als Funktionär im Gesamtverein und der Tennisabteilung tätig, sondern war über Jahrzehnte auch als Jugendtrainer in der Tennisabteilung aktiv. „Ich möchte aufhören, wenn es gut läuft und dieses Gefühl habe ich zur Zeit in der Tennisabteilung.” Mit diesen Worten verabschiedete er sich von seinen Ämtern als Kassier und stellv. Abteilungsleiter Tennis. Traurige Mienen gab es natürlich, aber auch großes Verständnis, denn wenn einer ein wenig kürzer treten darf, dann sicherlich Tschak. Als Kassier wird Willi Schwarz und als stellv. Abteilungsleiter Thorsten Braun nachfolgen. Seine Ämter im Gesamtverein behält er natürlich noch inne.
Wir haben mit ihm einmal die letzten fast drei Jahrzehnte ein bisschen Revue passieren lassen.
topfit: Du bist, glaube ich, einer der amtsältesten Ehrenamtlichen beim SV Herlazhofen. Wann bist du denn dem SVH beigetreten und seit wann hast du ein Ehrenamt inne?
Joachim: Mitglied bin ich seit 1984 und habe sofort die Pressearbeit in der Tennisabteilung übernommen. Ab 1985 wurde ich dann als Sportwart in den Ausschuss gewählt.
topfit: Wie kam es dazu, dass du als Leutkircher (Fußball, Volleyball) damals der Herlazhofer Tennisabteilung beigetreten bist?
Joachim: Das habe ich wohl meiner Frau Ingrid zu verdanken, die seit Gründung der Tennisabteilung als Kassiererin tätig war.
topfit: Welche Ämter hast du bereits belegt und von wann bis wann?
Joachim: Begonnen habe ich als Sportwart der Tennisabteilung 1985 bis 1991. Danach hab ich 1991 die Kasse der Tennisabteilung von Ingrid übernommen und sie bis März 2010 geführt. Als Tennis-Jugendtrainer bin ich 1987 eingestiegen und habe dies mit einer einjährigen Unterbrechung bis heute ausgeübt (ab Mai wird dies nun Paul Groseker übernehmen). Im Hauptverein bin ich seit 1997 als Geschäftsführer und Kassier aktiv.
topfit: Es wird ja immer schwieriger, Ehrenamtliche für Sportvereine zu finden. Neben zusätzlicher Arbeit kann es aber auch einen Nutzen für den Einzelnen haben. Hat dir das Ehrenamt in den ganzen Jahren etwas gebracht und zurückgegeben? Konntest du auch im privaten und geschäftlichen Bereich davon profitieren?
Joachim: Wenn man auf 25 Jahre Ehrenamt zurückblicken kann, hat es sicher mit zur persönlichen Entwicklung beigetragen, außerdem hat es auch eine Menge Spaß gemacht, sonst kann man es nicht so lange machen. Besondere Freude hat mir das Tennistraining mit der Jugend gemacht, die stetigen Fortschritte zu sehen, aber auch die Jugendlichen an den Verein heranzuführen und zu sehen, dass sie später ebenfalls Verantwortung für den SVH als Funktionär oder Trainer übernehmen.
topfit: Die Jugendarbeit im Tennis ist stark mit deiner Person verbunden. Wann hast du zum ersten Mal das Jugendtraining geleitet?
Joachim: 1987 habe ich die Tennisjugend von Frank Berlinghoff und Didi Widmann übernommen!
topfit: Welche Erinnerungen hast du noch an die ersten Jahre als junger Trainer?
Joachim: Zu Beginn leitete ich das Training noch alleine und mit dem Tennisboom durch Boris Becker und Steffi Graf hatte ich teilweise bis zu 40 Kinder im Training.
topfit: Vor ein paar Jahren bist du für einige Zeit aus dem Jugendtrainergeschäft ausgestiegen. Damit fiel auch die Zahl der Jugendlichen stark ab. Nach deinem erneuten Einstieg als Trainer ging es wieder steil bergauf. Wie siehst du die Entwicklung in der Jugendarbeit seit dem und wo steht sie heute?
Joachim: Dass es wieder steil bergauf ging, ist vor allem dem tollen Engagement von Claudia Schneider zu verdanken, die bei den Kindern wieder einen regelrechten Boom entfachte. Dann folgten noch Denise Fesenmayr und Gregor Falter, die weitere Trainingsgruppen übernahmen. Und mit Paul Groseker, der ab Mai 2010 meine Gruppe übernimmt, verfügt die Tennisabteilung über einen einzigartigen Trainerstab!
Schön ist auch die Entwicklung, wenn ehemalige Jugendspieler später Verantwortung in der Abteilung übernehmen. Siehe aktuell Marion Sigg, Kerstin Völk, Thommy Weber, Gregor Falter.
topfit: Auf was muss deiner Meinung nach geachtet werden, damit die Jugend des SVH auch weiterhin so stark vertreten ist?
Joachim: Die beste Voraussetzung ist das bereits erwähnte tolle Trainerteam. Wichtig erscheint mir auch den Jugendlichen den Spaß am Tennissport zu vermitteln und nicht die sportliche Leistung in den Vordergrund zu stellen. Jährliche Ausflüge, Zeltlager, etc. waren immer Highlights unserer Jugendarbeit und sollten unbedingt beibehalten werden. Auch auf die Eingliederung der Jugendlichen in den Erwachsenenbereich ist zu achten, z. B. Einbindung bei der Frühjahrsplatzbestellung, Teilnahme im Spielbetrieb bei den Verbandsspielen etc.
topfit: Neben dem großen Zeitaufwand für die ehrenamtliche Tätigkeit und die als Trainer ist bei dir selbst das Tennisspielen nicht zu kurz gekommen. Mit dir gab es einige Aufstiege mit den Herren und nicht zuletzt der Aufstieg mit den Herren 40 in die Verbandsliga. Welche Erfolge oder Erinnerungen hast du noch an die Verbandsrundenspiele deiner Karriere?
Joachim: In 20 Jahren als Spieler der 1.Mannschaft (von 1984 - 2004) gab es in der Tat einige Meisterschaften zu feiern. Herausragend für mich war der Aufstieg der Herren 40 2005 in die Verbandsklasse, der sogar 2 Jahre später mit dem Aufstieg in die Verbandsliga getoppt wurde. Mit zu den Highlights gehörten auch die vielen Feste in der Tennishütte, bei denen der ein oder andere Sieg noch lange diskutiert wurde oder sogar noch Ballwechsel im Dunkeln nachgespielt wurden bis hin zur Hymne „Rot-Weide-Trikots”!
topfit: Du warst nicht nur mit der Mannschaft erfolgreich, sondern auch als Einzelsportler. Welche Titel hast du gewonnen und wie oft?
Joachim: Für den ersten Einzeltitel musste ich bis zum 30. Lebensjahr warten, vorher ließ mich Reini Groseker nicht ran. Danach reichte es zu insgesamt 5 Clubmeistertiteln.
Deutlich größer war die Anzahl der Titel im Doppel, meist mit Ede Schwägele und einmal mit Stefan David. Auch einige Mixed-Titel waren dabei mit vielen unterschiedlichen Partnerinnen: Claudia Geissler, Margit Schwägele, Christine Schwägele, Claudia Schneider. (Ich hoffe niemand vergessen zu haben.)
topfit: Welche Ziele hast du dir für die Zukunft im Tennis und für das Ehrenamt beim SVH gesteckt?
Joachim: Mal sehen, vielleicht gibt es im Tennis dieses Jahr ein Comeback in der 1. Herrenmannschaft und ich spiele mit Gregor ein Doppel!?
Für den Gesamtverein hoffe ich auf die stetige Weiterentwicklung zu einem modernen Verein auf solider finanzieller Basis. Die personellen Voraussetzungen unserer gesamten Vorstandschaft sind dazu nahezu optimal. Eine tolle Mischung aus älteren erfahrenen Funktionären gepaart mit jungen Mitgliedern, die für neue Ideen und Schwung sorgen, sind die ideale Basis für den SVH.
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28.12.2009
Sabine Kurtz
Aber es gibt sie noch, diese wertvolle und bereichernde Gattung des Trägers eines Ehrenamtes. Einer der charmantesten und hübschesten Vertreter dieser Gattung in der SVH-Triathlonabteilung ist unsere Sabine Kurtz.
Brauchst du ein Protokoll präzise und schnell,
ist unsere Schriftführerin Sabine zur Stell’.
Fürs Jubiläum Tischdekoration und Kuchen,
Sabine macht’s, da brauchst du nicht zu suchen.
Man sucht Helfer für den Testtriathlon,
die Sabine steht an der Verpflegungsstation.
Bei Willys Folkfest Getränke ausgeben
uns scheint, Sabine hat viel Zeit im Leben.
Job, Familie, Kinder und ein Mann,
es gibt nur eine die das kann:
Sabine Kurtz immer fröhlich und charmant
Sabine, danke für Dein Ehrenamt.
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28.09.2009
Bernhard Badstuber
Er ist seit September 2003 beim SVH Jugendleiter der Abteilung Fußball. Seit Mai diesen Jahres hat er zusätzlich noch das Amt des Schiedsrichter-Beauftragen von Thomas Weber übernommen.
Als Jugendleiter organisiert Bernhard sämtliche Spieltage für die Jugendmannschaften des SV Herlazhofen. Selbstverständlich gehört zu seinen Aufgaben auch das Passwesen, die Beschaffung der Trainingsmittel und die Anmeldungen zu diversen Jugendturnieren. Bei Spieltagen, welche in Herlazhofen stattfinden, schaut er zudem noch, dass für das leibliche Wohl der Zuschauer und Fans gesorgt wird. Eine weitere und nicht immer leichte Aufgabe für ihn ist die Besetzung der Trainerstellen im Jugendbereich.
Auf die Frage nach seiner Motivation am Ehrenamt als Jugendleiter kam von ihm eine schnelle Antwort: „Spaß, es macht Spaß, sämtliche Dinge, die im Bereich Jugendarbeit anfallen, zu koordinieren und zu organisieren. Außerdem lerne ich hierbei eine Vielzahl von Menschen kennen, da ich immer wieder Ansprechpartner in den unterschiedlichsten Angelegenheiten, bzw. Fragen für Eltern und Trainer bin.“
Wer ein Ehrenamt bekleidet weiß, dass dieses Zeit oder besser gesagt, Freizeit in Anspruch nimmt.
Am Beispiel von Bernhard Badstuber ist es daher um so schöner zu sehen, dass selbst wenn man ein Amt in diesem Umfang inne hat, noch genügend Zeit (Freizeit) bleibt für weitere Hobbys. So spielt Bernhard noch aktiv Fußball in der Ersten des SVH, ist Schiedsrichter, spielt Klarinette im Musikverein Herlazhofen und wenn´s brennt, ist er mit der freiwilligen Feuerwehr Herlazhofen vor Ort.
Als Jugendleiter organisiert Bernhard sämtliche Spieltage für die Jugendmannschaften des SV Herlazhofen. Selbstverständlich gehört zu seinen Aufgaben auch das Passwesen, die Beschaffung der Trainingsmittel und die Anmeldungen zu diversen Jugendturnieren. Bei Spieltagen, welche in Herlazhofen stattfinden, schaut er zudem noch, dass für das leibliche Wohl der Zuschauer und Fans gesorgt wird. Eine weitere und nicht immer leichte Aufgabe für ihn ist die Besetzung der Trainerstellen im Jugendbereich.
Auf die Frage nach seiner Motivation am Ehrenamt als Jugendleiter kam von ihm eine schnelle Antwort: „Spaß, es macht Spaß, sämtliche Dinge, die im Bereich Jugendarbeit anfallen, zu koordinieren und zu organisieren. Außerdem lerne ich hierbei eine Vielzahl von Menschen kennen, da ich immer wieder Ansprechpartner in den unterschiedlichsten Angelegenheiten, bzw. Fragen für Eltern und Trainer bin.“
Wer ein Ehrenamt bekleidet weiß, dass dieses Zeit oder besser gesagt, Freizeit in Anspruch nimmt.
Am Beispiel von Bernhard Badstuber ist es daher um so schöner zu sehen, dass selbst wenn man ein Amt in diesem Umfang inne hat, noch genügend Zeit (Freizeit) bleibt für weitere Hobbys. So spielt Bernhard noch aktiv Fußball in der Ersten des SVH, ist Schiedsrichter, spielt Klarinette im Musikverein Herlazhofen und wenn´s brennt, ist er mit der freiwilligen Feuerwehr Herlazhofen vor Ort.
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15.07.2009
Brigitte Gaile
Angefangen beim SVH hat Brigitte als Mitglied bei Jugendgymnastik vor ca. 25 Jahren.
Nach längerer Vereinspause – gejoggt wurde ohne Mitgliedschaft – Wiedereinstieg zum Mu-Ki-Turnen mit ihrer Tochter Vera und später mit Sohn Timo vor ca. 7 Jahren.
2006 wurde sie Übungsleiterin beim Vorschulturnen und im Jahr darauf beim Mädchen- und Bubenturnen immer donnerstags.
Seit März 2009 setzt sie sich als Beisitzerin für die Belange der Gymnastikabteilung mit ein.
Sie ist zuverlässig und stets hilfsbereit und bei den Turnkindern sehr beliebt. Auch für den Hauptverein ist sie ein Gewinn.
Brigitte selbst sagt: „Um die Freude am Sport den Kindern näher zubringen, habe ich mich entschlossen, selbst Übungsleiterin zu werden.“
Nach längerer Vereinspause – gejoggt wurde ohne Mitgliedschaft – Wiedereinstieg zum Mu-Ki-Turnen mit ihrer Tochter Vera und später mit Sohn Timo vor ca. 7 Jahren.
2006 wurde sie Übungsleiterin beim Vorschulturnen und im Jahr darauf beim Mädchen- und Bubenturnen immer donnerstags.
Seit März 2009 setzt sie sich als Beisitzerin für die Belange der Gymnastikabteilung mit ein.
Sie ist zuverlässig und stets hilfsbereit und bei den Turnkindern sehr beliebt. Auch für den Hauptverein ist sie ein Gewinn.
Brigitte selbst sagt: „Um die Freude am Sport den Kindern näher zubringen, habe ich mich entschlossen, selbst Übungsleiterin zu werden.“
An dieser Stelle werden in Zukunft alle drei Monate eine Person des SVH hinzufügen, die sich im und für den Verein engagiert.